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Sonntag, 23. Juni 2013

Ozzy Osbourne: Leben nach dem Tod?


„Da kramt man mal in seinen alten Black-Sabbath-CDs - und entdeckt auf deren 3. Album ‚Master of Reality’ den Song ‚After Forever’! Nicht dass man ihn nicht schon tausendmal gehört hätte - aber auf einmal fällt einem der positive christliche Bezug auf! Geschrieben von Bassist Geezer Butler (bekennender Katholik) und gesungen von Ozzy Osbourne...“, postete kürzlich mein Facebookfreund Stefan. Ich stutzte: Hatte die BILD nicht erst kürzlich Ozzy Osbourne als „Fürsten der Finsternis“ bezeichnet?
Ozzy Osbourne:  Hat er die Schlacht
zwischen Satan und Gott verloren?
„Black Sabbath“ ist eine englische Heavy-Metal-Band aus Birmingham, die in den 70iger Jahren den Hard Rock prägte. Ihren Namen hat sie nach einem Horrorfilm gewählt. Nach 43 Jahren sind sie mit ihrem Comeback-Album „13“ wieder auf Platz 1 in den Charts gelandet. In ihren meist düsteren Texten geht es um „zerstörte Seelen“, Krieg, Tod und Teufel und die Frage: Ist Gott tot?
Und Ozzy Osbourne, den sie 1979 wegen seiner Alkohol- und Drogenprobleme rausgeworfen hatten, ist wieder dabei. Zwischenzeitlich war er zur Witzfigur in der Doku-Soap über seine Ehe „The Osbournes“ verkommen. Die Serie zeigte, wie Alkohol und Drogen einen Menschen zerstören. BILD stellte ihm deshalb dem 64-Jährigen anlässlich seines Comebacks einige Fragen:
Seine dunkelste Stunde: „Mein schlimmster Albtraum war die Krebsdiagnose meiner Frau Sharon. Und dann bekam mein Sohn die Diagnose Multiple Sklerose. Wenn alles in deinem Leben gut läuft und plötzlich schmeißt jemand eine Bombe da rein, ist das einfach unheimlich. Da weißt du: Keiner wird ewig leben.“
Seine Drogenvergangenheit: „Ich war eine ganze Weile ziemlich fertig. Wenn du über 55 bist, realisierst du, dass das Leben nicht ewig ist und beginnst, deinen Scheiß zusammen zu kriegen. Jetzt will ich mich gar nicht mit solchen Menschen umgeben.“
"Ist Gott tot?", fragt Black Sabbath
auf ihrer neuesten Single.
Ob er an ein Leben nach dem Tode glaube? Ozzy trocken: „Ich sag dir Bescheid, wenn ich gehe ...“
Lieber Ozzy, wenn ich dein Leben so betrachte, scheint es ein einziges Auf und Ab zu sein, ein lebenslanger Seelenkampf zwischen Gut und Böse und vielleicht hast du den Eindruck, den Kampf verloren zu haben. Schließlich singst du auf eurem neuen Album davon in „Damaged Soul“: „I’m losing the battle between satan und god – Ich habe die Schlacht zwischen Satan und Gott verloren!“
Aber so ist es nicht. Täglich breitet der auch für dich gestorbene Jesus seine Arme nach dir aus und möchte dir helfen, diesen Kampf zu gewinnen. Vor 42 Jahren hast du selbst davon in dem Song „After forever“ davon gesungen:
Have you ever thought about your soul - can it be saved?
Hast du jemals über deine Seele nachgedacht - kann sie gerettet werden?
Or perhaps you think that when you're dead you just stay in your grave
Oder glaubst du, dass du, wenn du tot bist, du nur in deinem Grab bleibst?
Is God just a thought within your head or is he a part of you?
Ist Gott nur ein Gedanke in deinem Kopf oder ist er ein Teil von dir?
Is Christ just a name that you read in a book when you were in school?
Ist Christus nur ein Name, den du in einem Buch gelesen hast, als du in der Schule warst?
Well I have seen the truth, yes I've seen the light and I've changed my ways
Nun, ich habe die Wahrheit gesehen, ja, ich habe das Licht gesehen und habe meine Wege geändert.
And I'll be prepared when you're lonely and scared at the end of our days
Und ich werde vorbereitet sein, wenn du einsam und verängstigt bist, am Ende unserer Tage.
Could it be you're afraid of what your friends might say
Könnte es sein, du hast Angst, was deine Freunde sagen könnten?
IF THEY KNEW you believed in God above?
Wenn sie wüssten, du glaubst an den Gott da oben?
They should realize before they criticize
Sie sollten erkennen, bevor sie kritisieren,
that God is the only way to love
dass Gott der einzige Weg zur Liebe ist...
Perhaps you'll think before you say that God is dead and gone
Vielleicht denkst du nach, bevor du sagst, dass Gott tot und gegangen ist.
Open your eyes, just realize that he's the one
Öffne deine Augen und erkenne, dass er der einzige ist,
The only one who can save you now from all this sin and hate
der einzige, der dich jetzt retten kann von all dieser Sünde und dem Hass...

Wenn du wissen willst, wie du einen neuen Anfang mit Gott machen kannst, sprich mit deinem ganzen Herzen dieses Gebet, das wir auf „Gott in Berlin“ als Einstiegshilfe auch für dich bereitgestellt haben: Einfach hier klicken!
Gerhard Lenz


Sonntag, 16. Juni 2013

Andrea Bocelli sollte abgetrieben werden!

Seit einigen Tagen ist ein Video im Netz, das mich sehr berührt hat. Aufgenommen wurde es von Andrea Bocelli, dem erfolgreichsten Tenor der Welt (70 Millionen verkaufte Alben) auf Bitten seines Freundes, Pater Richard Frechette, der als Missionar auf Haiti arbeitet. Während eines Benefizkonzerts bat ihn dieser, „Mütter in schwierigen Umständen“ zu ermutigen. Da habe er sich entschieden, die Geschichte seiner Geburt zu erzählen, erklärte Bocelli gegenüber einer Zeitung:
„Ich möchte euch eine kleine Geschichte erzählen.
Andrea Bocelli sollte abgetrieben werden
Andrea Bocelli erblindete im Alter von 12 Jahren
Eine junge, schwangere Ehefrau kam wegen einer gewöhnlichen Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Der Arzt musste Eis auf ihren Bauch legen. Am Ende dieser Behandlung empfahl er ihr das Kind abzutreiben. Er sagte, das sei die beste Entscheidung, denn das Baby würde mit Sicherheit mit einer Behinderung auf die Welt kommen. Aber die junge, mutige Ehefrau beschloss nicht abzutreiben und das Kind wurde geboren.
Diese Frau war meine Mutter und das Kind war ich.
Vielleicht bin ich befangen, aber ich glaube, dass ich sagen kann, dass diese Wahl die richtige Wahl war. Ich hoffe, dass das eine Ermutigung für viele Mütter sein kann, die sich in schwierigen Lebensumständen wiederfinden, aber das Leben ihres Kindes retten wollen…“
Das Video könnt ihr unten anklicken. Es ist mit englischen Untertiteln versehen und vor eineinhalb Jahren aufgenommen worden. Es zeigt einen Ausschnitt aus einem Benefizkonzert Bocellis für „Nuestros Pequeños Hermanos“ (NHP) – einer wohltätigen Organisation, die sich um Kinder in Not kümmert. Sie wird von einem Priester und Chirurgen geleitet, der sich seit 25 Jahren persönlich um haitianische Kinder in Armut kümmert.
Bocelli möchte Mütter ermutigen, die „das Leben ihres Babys schützen wollen“. Er sieht sich weniger als Gegner der Abtreibung, sondern viel mehr als Befürworter des Lebens. „Ich kämpfe nicht nur gegen etwas, ich kämpfe für etwas - und ich bin für das Leben“, erklärte er in einem Interview mit der italienischen Zeitung „Il Foglio“. Als Grundlage dieser Einstellung nennt er seinen katholischen Glauben.
Tenor Andrea Bocelli arbeitet auch mit einer Lebensrechtsorganisation zusammen, die die Internetseite www.IAmWholeLife.org initierte. Es geht um das Schutz des ganzen menschlichen Lebens in seiner Würde vom Embryo bis zum Alter unabhängig von Herkunft, Behinderung, Geschlecht oder Sozialstatus. Auf der englischsprachigen Seite kann der Besucher den “Whole Life Pledge” unterschreiben – also ein persönliches Versprechen zum Einsatz für den Schutz des ganzen Lebens.
„Viele weltbekannte Stars treten für Umweltschutz und Weltfrieden ein oder engagieren sich gegen Aids, Walfang und Armut. Doch von Stars, die sich gegen Abtreibung einsetzen, lesen wir nur selten. Das weltweit größte Unrecht, welches jedes Jahr knapp 46 Millionen Ungeborene das Leben kostet, scheint die Glamour-Welt nicht sonderlich zu interessieren. Bei Italiens Starsänger Andrea Bocelli sieht das anders aus“, las ich dazu auf einer Webseite.
Andrea Bocelli soll mit einer erblichen Form des Glaukoms geboren worden sein. Das ist eine schwerwiegende Erkrankung des Sehnervs. Als Kind wurde er insgesamt 27mal an den Augen operiert, seine Sehkraft verschlechterte sich trotzdem. Er erblindete schließlich völlig, als ihn im Alter von zwölf Jahren ein Fußball am Kopf getroffen hatte.
Nach eigener Aussage hat der Sänger allerdings trotz seiner Blindheit eine sehr glückliche Kindheit gehabt: Er habe die bildhaften Eindrücke genau behalten und bedauere es nicht, blind zu sein. Er arbeitet heute nicht nur als Sänger, sondern auch als Songschreiber und Produzent.
Gerhard Lenz (für "Gott in Berlin")




Samstag, 15. Juni 2013

Für Gott im Internet - Base of Truth


Mein Name ist Matz und ich betreibe mit ein paar Freunden die Internetseite www.Base-of-Truth.deDamit ihr versteht, wie es so weit kommen konnte, fange ich etwas früher an:


Für Gott im Internet: Matz von "Base of Truth"
Da ich nicht aus einem christlichen Elternhaus komme, bin ich nur durch christliche Freizeiten zu Gott gekommen. Die gab es dann so ein bis zwei Wochen im Jahr, die restliche Zeit war ich jedoch ein ganz normaler Junge, mit ganz normalen Freunden und einem ganz normalen Lebensstil.
Auf meiner ungefähr zehnten Freizeit war ich dann mit einigen Typen auf einem Zimmer, die eine christliche Versammlung bei mir in der Nähe besuchten. Natürlich luden sie mich sofort ein und ich wurde kurze Zeit später ein fester Besucher dieser Gemeinde.
Als ich dann zu dieser Gemeinde ging, habe ich schon einiges über die Bibel, Jesus und die christliche Lebensweise gewusst. Ich hatte es nur nie geschafft sie tatsächlich auszuleben, da ich durch mein unchristliches Umfeld außer den Freizeiten keinen Bezugspunkt zu Gott hatte und somit immer wieder den Anschluss zu ihm verlor. Doch nun hatte ich christliche Freunde, eine Gemeinde, in die ich regelmäßig gehen konnte und einen tollen Beistand für alle meinen Fragen zur Bibel.
Mit diesen Freunden entstand dann nach und nach die Idee, eine wöchentliche Videoandacht zu produzieren, um genau solchen Menschen, wie ich einer war, einfach durch regelmäßigen Input und stetige Präsenz zu helfen, an Gott dran zu bleiben. Durch die regelmäßigen Videos, die wir "Weekly Inputs" nannten, kam schließlich eine Internetseite hinzu. So entstand das Projekt "Base of Truth".
Das Team von "Base of Truth" bei der Arbeit
Ich schreibe euch diesen Text aus drei Gründen:
1. Möchte ich euch anhand dessen zeigen, dass Gott mit jedem von uns einen Plan hat. Ich habe mich immer gefragt, wieso ich einfach immer wieder den Anschluss zu Gott verloren habe – nun weiß ich es. Auch wenn dir Gottes Wege manchmal sehr komisch vorkommen, du kannst dir sicher sein, dass alles seine Richtigkeit hat.
Wieso erzählt dir hier ein 19-Jähriger, was Gott von dir will? Ich kann nur sagen, mir ist Einiges passiert, bei dem ein Atheist seine Bestätigung gefunden hätte. Doch ich darf auf Gott vertrauen, da ich gesehen habe, dass jeder dieser Niederschläge nur Gutes gebracht hat. Ich bin beispielsweise in der 11. Klasse von meiner Schule geflogen und konnte das einfach nicht verstehen. Doch auf der neuen Schule verdoppelte sich mein Notendurchschnitt, ich fand echte Freunde und konnte meine Persönlichkeit maßgeblich zum Guten verändern.
2. Möchte ich euch dieses Projekt ans Herz legen. Bitte betet für uns! Wir sind alle noch sehr jung und möchten den Jugendlichen helfen, die kein so starkes soziales Umfeld haben wie wir. Gott kann und wird uns weiter begleiten und das erreichen wir nur durch Gebet.
3. Wollte ich euch unser Projekt einfach etwas vorstellen. Mittlerweile produzieren wir einige christliche Kurzfilme, Andachten und schreiben Artikel. Schaut euch doch einfach mal um: http://base-of-truth.de
In diesem Sinne bedanke ich mich für eure Aufmerksamkeit und wünsche euch eine angenehme Zeit auf der Erde. Wir sehen uns dann im Himmel.
Lieben Gruß und Gottes Segen,
Matz 
PS.: Du bist jung und von Gott begeistert? Das Team von "Gott in Berlin" braucht dich! Wir suchen junge Menschen, die für uns schreiben. Melde dich bei uns! 

Montag, 10. Juni 2013

Arjen Robben war noch nie in einer Kirche


Erinnert ihr euch noch an das Finale der Champions-League? Zum ersten Mal standen sich zwei deutsche Vereine gegenüber: Bayern München – Borussia Dortmund. Einer meiner Facebookfreunde witzelte während der 1. Halbzeit: „Wie heißen doch gleich die Tiere, die keine Tore schießen? Ach ja: Robben!“
Arjen Robben ist "nicht gläubig".
Und tatsächlich hatte der holländische Bayernstürmer mal wieder einige Chancen vergeben. In der 89. Minute aber war alles vergessen: Arjen Robben (29) entschied mit seinem Tor zum 2:1 für die Bayern das Finale – wohl der Höhepunkt seiner Fußballkarriere. Er raste nach dem entscheidenden Treffer durch das Stadion und brüllte: „Gott, mein Gott, oh Gott!“
Dieser Jubel bewog die BILD-Zeitung, ihn in einem Interview zu fragen: „Sind Sie ein gläubiger Mensch?“
Arjen Robben: „Nein, ich bin nicht gläubig. Kein Katholik, kein Protestant, auch meine Eltern nicht. Ich war noch nie in einer Kirche, meine Frau und ich haben auch nicht kirchlich geheiratet. Was ich nach dem Tor gerufen habe, war mehr im Sinne von: ‚Was ist hier los, was passiert mir gerade?‘ Es war fast zu schön, um wahr zu sein.“
BILD: Gott sei Dank aus Bayern-Sicht nach zuvor zwei verlorenen Champions-League-Finalen.
Robben: „Ja, vielleicht gibt es irgendwo doch einen Fußball-Gott.“
Lieber Arjen Robben, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum gewonnenen Finale! Wir freuen uns mit Ihnen über den Sieg nach einem spannenden Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Dennoch muss ich Sie enttäuschen: Einen Fußballgott gibt es nicht!
Überlegen Sie doch mal selbst: Welche Mannschaft sollte er denn begünstigen? Lässt er die eine gewinnen, hat er es sich mit der anderen verdorben und sie will nichts mehr von ihm wissen.
Nun sagen Sie, Sie seien nicht gläubig. Das glaube ich Ihnen nicht. Jeder Mensch glaubt an irgendetwas. Sie haben sicher vor dem Spiel an den Sieg geglaubt, dass es im dritten Anlauf endlich mit dem Champions-League-Titel klappen würde. Sonst hätten Sie vielleicht nicht getroffen. Außerdem sind Sie verheiratet und Vater von drei Kindern. Sicher glauben Sie, dass Ihre Frau und Ihre Kinder Sie lieben, oder? Auch, wenn man diese Liebe nicht sehen, sondern nur spüren kann.
Wahrscheinlich bezog sich Ihre Äußerung, Sie seien nicht gläubig, nur auf den Glauben an Gott. Ihm sind Sie offenbar in Ihrem Leben noch nicht begegnet. Das ist bedauerlich, liegt aber vielleicht auch an uns Christen, die wir unseren Glauben oft zu wenig nach außen bezeugen. Zwar kann man auch Gott, der die Liebe ist, nicht sehen, aber er lässt sich spüren.
Wenn Sie wüssten, wie Sie von Ihm geliebt werden, würden Sie vielleicht neugierig sein und sich mit dem Leben Jesu beschäftigen. Denn durch Jesus lernen Sie den lebendigen Gott kennen, der eine wunderbare Zukunft über Ihre Fußballkarriere hinaus für Sie und Ihre Familie geplant hat. Mit Ihm können Sie mehr als das Champions-League-Finale gewinnen: Ewiges Leben in einem Reich der Liebe.
Fußballer erzählen von Gott
Viele Ihrer Kollegen sind Gott schon begegnet. In dem Buch von David Kadel „Fußballbibel“ können Sie einiges darüber nachlesen. Ich kann Ihnen das Buch nur ans Herz legen.
Zum Beispiel schreibt Ihr Kollege Cacau vom VFB Stuttgart darin: „Kein Mensch kommt als Christ auf die Welt. Man muss sich entscheiden, ob man mit Gott leben will oder nicht. Bei mir hat es damit angefangen, dass mir eines Tages ein Mitspieler von Jesus und der Liebe Gottes erzählt hat. Ich verstand nicht, was er meinte, aber ich fand es so interessant, dass ich ihn das ganze Wochenende ausfragte. Und die Frage, wie man Gott entdecken kann, beschäftigt mich seitdem. Als mein Bruder Vladimir sich taufen ließ, war ich neugierig, ob Gott ihn verändern würde. Er verspielte nämlich ständig sein Geld. Nach seiner Taufe war es beinahe, als ob Gott einen anderen Menschen aus ihm gemacht hätte.“
Heute ist Cacau Christ und sagt, das Fußballerleben sei eine Berg- und Talfahrt. Wenn man keinen festen Boden unter den Füßen hätte, könne einen der extreme Druck aus der Bahn werfen. Das haben Sie sicher auch schon erlebt. Mit Jesus in Ihrem Leben haben Sie immer festen Boden unter den Füßen.
Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie Ihm begegnen. Wenn Sie noch Fragen haben, wie man Ihn kennenlernen kann: Die E-Mail-Partner von „Gott in Berlin“ würden Sie gern mit Ihm bekanntmachen.
Gerhard Lenz
Buchtipp: David Kadel – Fußballbibel: Jürgen Klopp betet, Lewis Holtby bekreuzigt sich und Cacau steigt als Prediger auf die Kanzel. Wer bis dato bei Matthäus und Lukas an „Loddar“ und „Poldi“ dachte, der erfährt in der „Fußball-Bibel“ aus dem Munde gestandener Profis, was sie an ihrem Glauben an Gott fasziniert. Der eine zieht als Trainer unter Dauerdruck seine Kraft aus der Verbindung „nach oben“, der andere erfährt als Nationalspieler, wie sehr ihn der Glaube gerade in schwierigen Zeiten durch seine Karriere trägt. Schalke und den BVB friedlich zu vereinen, so etwas gibt es nur in der „Fußball-Bibel“. Im Gespräch mit Autor und Motivations-Coach David Kadel erzählen Fußballstars davon, was sie in dieser verrückten Fußballwelt erdet und dankbar macht, aber auch zu Höchstleistungen inspiriert. Daneben sind die wichtigsten Teile des Neuen Testaments in der Sprache von Heute enthalten.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Atheistische Schuhe


„Ich glaube an nichts“, erklärte der Kreuzberger Schuhmacher David Bonney auf der Existenzgründerplattform „Kickstarter“ und sammelte 50.000 € für ein seltsames Geschäft. Er bietet im Internet unter dem Namen „Atheist“ handgenähte Halbschuhe aus Leder für 150 € das Paar an. Bei diesen Schuhen ist der Schriftzug „Ich bin Atheist“ in die Gummisohle geprägt.
Mittlerweile soll er 2500 Paar dieser Schuhe in alle Welt verkauft haben und sechs Mitarbeiter eingestellt haben. Ich musste schmunzeln, als ich dies las. Womit man heute alles sein Geld verdienen kann! Sechs Mitarbeiter, um 2.500 Paar atheistischer Schuhe zu verkaufen, scheint mir allerdings etwas zu hoch gegriffen. Ich glaube kaum, dass dieses Geschäft Bestand haben wird.
Jahrhundertflut in Deutschland
Immer wieder versuchen Menschen, ihr Leben ohne Gott zu meistern. Oder sie haben zwar von ihm gehört, leben aber ihr Leben weiter, als ob es IHN nicht gäbe. Jesus vergleicht diese Menschen mit einem törichten Mann, der sein Haus auf sandigen Boden baut. Was da passieren kann, sehen wir zur Zeit im überfluteten Süden Deutschlands: „Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen heranfluten und wenn der Sturm tobt und mit voller Wucht über das Haus hereinbricht, stürzt es ein und wird völlig zerstört“ (Matthäus 7,27).
Wenn ich die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und in Europa betrachte, erfüllt mich große Sorge. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass wir auf Sand bauen: auf wirtschaftlichen Fortschritt, auf die Macht des Geldes, auf Technologie, auf Hedonismus (eine philosophische Lehre, nach welcher das höchste ethische Prinzip das Streben nach Sinnenlust und Genuss ist). Alte, kranke und behinderte Menschen stören da und werden nur noch als Kostenfaktor betrachtet. Und auch für Kinder ist immer weniger Platz und Zeit. Alles muss sich dem wirtschaftlichen Fortschritt unterordnen.
Hier sind wir Christen gefragt. Wir dürfen uns nicht hinter schützende Kirchenmauern zurückziehen, sondern müssen durch unser Bekenntnis und unseren Einsatz dafür sorgen, dass der christliche Grundwasserspiegel wieder steigt, ohne den Europa keine Zukunft haben wird.
Jesus macht uns Mut, dass dies nicht vergebens sein wird: „Jeder, der meine Worte hört und danach handelt, gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut. Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen heranfluten und wenn der Sturm tobt und mit voller Wucht über das Haus hereinbricht, stürzt es nicht ein; es ist auf felsigen Grund gebaut“ (Matthäus 7, 24/25).
Bau dein Leben auf Christus! Er ist der Fels, der dich durch alle Stürme und Schwierigkeiten des Lebens trägt. Das haben schon unzählige Menschen vor dir erlebt. Auf „GottinBerlin“ kann du einige davon im Video kennenlernen oder unsere E-Mail-Partner fragen.
Gerhard Lenz

Samstag, 1. Juni 2013

Genieße dein Leben!

Es gibt einen ganz bekannten Spruch, er heißt:
"Gib jedem Tag in deinem Leben die Chance, der schönste deines Lebens zu werden!"
Er ist sooo wahr!
Fast alle Menschen, die eine lebensbedrohliche Krankheit überstanden haben, sagen dasselbe: wie sehr sie jeden einzelnen Tag zu schätzen wissen.
Für das, was Gott uns geschenkt hat,
können wir gar nicht dankbar genug sein!
Ich kann dem nur zustimmen – jeder Tag, an dem du morgens aufwachst und es dir und deinen Lieben gut geht, ist ein großes Geschenk!
Schon der gute, alte David hat erkannt:
"Nur wie ein Hauch ist jeder Mensch, wie sicher er auch steht."
Es geht nicht drum, dass an jedem Tag etwas super Aufregendes passiert – es geht darum, dankbar zu sein und das Beste zu machen aus dem, was man hat.
Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber wenn du oder ein dir nahestehender Mensch krank würde, du deine Arbeit oder deine Wohnung verlieren würdest…. dann würdest du dich danach sehnen wieder dahin zu gelangen, wo du jetzt gerade stehst.
Nimm dein "normales" Leben nicht als selbstverständlich hin.
Lerne zu schätzen, was du hast – warte damit nicht, bis es dir genommen wird.
Lerne zu genießen, was Gott dir geschenkt hat. Nimm dir Zeit für Menschen, die du liebst! Genieße den Alltag und nimm dir bewusst Zeit für das, was wirklich wichtig ist!
Arbeite nicht zuviel, sondern schaffe dir immer wieder Freiräume. Lerne Prioritäten zu setzen… Ja, das ist manchmal schwer, aber es ist lernbar.
Ich vermute mal, noch keiner hat auf dem Sterbebett gesagt:
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, dann würde ich mehr Zeit im Büro verbringen!"
Wenn du heute sehe und hören kannst, wenn du gesund bist, wenn du eine Familie und Freunde hast, Arbeit, was zu essen im Kühlschrank, ein Dach über dem Kopf…. dann sind das schon soooviele Dinge, wo du dankbar sein kannst!
 "Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben, und nur er soll das Fundament eures Lebens sein. Haltet fest an dem Glauben, den man euch lehrte. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr gar nicht dankbar genug sein."
Sei fett gesegnet! Hab ☼ im Herzen!
Deine Mandy (Jesus Punk) für "Gott in Berlin"

Hast du schon etwas erlebt, für das du Gott dankbar bist? Dann schreibe es hier unten in die Kommentarspalte!

Mehr von Mandy findest du auf ihrer Seite: http://www.gekreuzsiegt.de