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Freitag, 31. Mai 2013

Verkorkster Frühling 2013




Am 22. März schrieb ich meinen ersten Blogbeitrag zum Thema „Frostiger Frühling“. 16 cm Neuschnee bedeckte an diesem Frühlingsanfang unsere Stadt. Der kälteste März seit 100 Jahren – aller globalen Erderwärmung zum Trotz. Der schneebedeckte Rhododendron in unserem Garten schien keine Spur des nahenden Frühlings zu zeigen.


Frostiges Klima:
Manchmal auch unter Menschen.
Doch wenn man näher heranging, konnte man die Knospen erkennen, die den nahenden Frühling ankündigten. Ähnlich sei es mit unserem Glauben, schrieb ich damals. Manchmal scheint der Winter in unserem Leben kein Ende zu nehmen. Wir rufen zu Gott und doch haben wir den Eindruck, nicht gehört zu werden.
Wenn man sich aber näher mit dem Glauben beschäftigt, sieht man, dass nach dem Karfreitag, nach Leiden und Tod der Ostersonntag, die Auferstehung kommt. Gott wandelt oft im Hintergrund bereits unsere Situation, obwohl wir noch gar nichts davon bemerken.
Am 14. Mai habe ich den Rhododendron wieder fotografiert. Was für eine Blütenpracht! Für mich ist der Frühling in jedem Jahr ein erneutes Zeichen dafür, dass Gott seine Lust an uns Menschen trotz aller unserer Gottlosigkeit noch nicht verloren hat: „Ja, die Natur ist wohl schön und wert, angesehen zu werden; aber sie soll uns nur von einem, der noch schöner ist, erzählen und uns nach ihm das Herz verwunden“ (Matthias Claudius).
Gott kann auch deine Lebensfreude
wieder erblühen lassen
Morgen, am 1. Juni, soll nun der Sommer beginnen - nach dem Kalender der Meteorologen. Und wieder merkt man nicht viel davon, denn gerade haben wir den kältesten Frühling seit 40 Jahren hinter uns gebracht: „Viel zu kalt, viel zu wenig Sonne: Dieser Frühling war so verkorkst wie seit 1970 nicht mehr“, schrieb DIE WELT.
Manchmal ist unser Leben genauso verkorkst wie der Frühling 2013: viel zu viel Kälte in den menschlichen Beziehungen und zu wenig Liebe in unserer Gesellschaft. Wie ist deine Lebenssituation im Moment? Gleichst du eher dem frostigen Strauch auf dem oberen Bild?
Dann will ich dir Mut machen: Gott kann dein Leben so verwandeln wie den eisigen Rhododendron! Er kann die Liebe und die Lebensfreude in dir so stark wachsen lassen, dass du am liebsten die ganze Welt umarmen möchtest.
Noch skeptisch? Fang an, dich mit dem christlichen Glauben zu beschäftigen! Jesus lebt! Er ist keine Museumsfigur, sondern ein lebendiger Gott, der dich mit seiner Liebe beschenken möchte. Es ist ganz einfach ihn kennenzulernen: Du musst ihn nur einladen, in dein Leben zu kommen, z.B. mit diesem Gebet. Wenn du das noch nicht beten kannst, trage deine Skepsis hier in den Kommentaren vor oder kontaktiere unsere E-Mail-Partner. Sie haben Zeit für dich. Du hast nichts zu verlieren, kannst aber alles gewinnen.
Gerhard Lenz 
Mehr zum Thema: Wann wird's mal wieder richtig Frühling, Herr Petrus? Ein Interview mit dem Mann, der angeblich für das Wetter zuständig sein soll.

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