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Dienstag, 14. Mai 2013

Nahtoderfahrung: Gibt es ein Jenseits?


„Haben Menschen mit Nahtoderlebnissen ins Jenseits geblickt? Oder sind Nahtod-Zustände Halluzinationen infolge von Sauerstoffmangel?“, fragte „Die Welt“ gestern in dem Beitrag „Rätselhafte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod“.

Geht es nach dem Tod weiter?
„Ich steige aus, aus dieser kranken Hülle, ich lege sie ab, wie eine Jacke, die ich nicht mehr brauche!“ So beschreibt Sabine Mehne ihre Nahtoderfahrung in einem Krankenhaus. Sie fühlte sich in „einem watteähnlichen hellen, fließenden Körper“, schreibt sie in ihrem Buch „Licht ohne Schatten“ (Patmos Verlag). Die Mutter von drei Kindern spürte nach diesem existenziellen Erlebnis neue Lebenslust. „Eigentlich ist es eine so tiefgehende Erfahrung, dass sie eher ,Lebenserfahrung' heißen müsste, weil sie das Leben so sehr bereichert und verändert“, beschreibt sie ihr Erlebnis.
Immer wieder sorgen derartige Berichte für Aufsehen. Der US-amerikanische Neurochirurg Eben Alexander wirbt in seinem Buch „Blick in die Ewigkeit“ ebenfalls dafür, „dass die menschliche Erfahrung über das Grab hinausgeht“.
Auch der Psychiater und Nahtodexperte Michael Schröter-Kunhardt erklärt die zahlreichen Berichte über Nahtoderfahrungen als Hinweis auf ein mögliches Leben nach dem Tod: „Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, ist aufgrund dieser Erfahrungen viel größer als die Wahrscheinlichkeit, dass es nichts danach gibt.“
Schätzungsweise vier Millionen Menschen in Deutschland hätten mindestens einmal nach einem Unfall, bei schwerer Krankheit, bei der Geburt oder ganz spontan ein außergewöhnliches Erlebnis, das ihr weiteres Leben mit prägt, hat der Verein Netzwerk Nahtoderfahrung herausgefunden. Zu den häufigsten Kennzeichen würden gehören:
  • Schwebeerlebnis mit Beobachtung des eigenen Körpers 
  • Lichtvision, oft personalisiert und am Ende des Tunnels,
  • außerordentliche Glücksgefühle,
  • Lebensfilm,
  • Begegnung mit bereits verstorbenen Verwandten,
  • Enttäuschung über die ‚Rückkehr’ in den kranken Körper,
  • verändertes Leben ohne Angst vor dem Tod.
Viele Menschen würden nach einer solchen Erfahrung ihr Leben radikal ändern, hätten keine Angst mehr vor dem Tod. Skeptiker versuchen, Nahtodzustände als Halluzinationen durch Sauerstoffmangel im Gehirn oder Ausschüttung von Stresshormonen zu erklären. Aber warum konnten dann Blinde, die ihren Körper verließen, nach ihrer Rückkehr genau beschreiben, was sie alles in dem Raum, in dem ihr Körper lag, gesehen hatten?
Die Primatenforscherin Jane Goodall bekannte dem evangelischen Monatsmagazin „Chrismon“ in der Mai-Ausgabe: Sie habe das Gefühl, dass der Tod nicht das Ende sei, dass es irgendwie weitergehe. „Ich will nicht sterben, aber ich bin total neugierig. Wir wissen ja nicht, was kommt!“
Doch! Es gibt einen, der schon im Jenseits war, nach drei Tagen zurückgekehrt ist, 40 Tage lang fünfhundert Freunden erschienen ist, bevor er zu seinem Vater in den Himmel zurückgekehrt ist: Jesus Christus. „Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen“, sagte Petrus in seiner Pfingstpredigt (Apostelgeschichte 2,32).
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Morgen schreibt hier eine Frau, die selbst schon tot war, aber auf der Intensivstation des Krankenhauses ins Leben zurückgeholt wurde.
Gerhard Lenz

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