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Montag, 9. Dezember 2013

Gender - tiefe Unwahrheit einer Theorie

Wort zum Tag der Menschenrechte (10. Dezember 2013)


Nach dem mutigen Wort der slowakischen Bischöfe über die Gefahren der "Genderideologie"  hat nun auch ein Schweizer Bischof seine Stimme erhoben, um über diesen Irrsinn aufzuklären, der heute das Denken vieler Menschen beherrscht. Das mediale Entrüstungsfeuer über einen Bischof, der Klartext redet, ließ natürlich nicht lange auf sich warten. „Churer Bischof kanzelt Homosexuelle ab“ (Neue Zürcher Zeitung), „Frontal-Angriff auf die Homo-Ehe“ (Blick.ch), „Mit heiligem Zorn gegen Homosexuelle“ (SonntagsZeitung) und „Huonders homophober Hirtenbrief“.  Damit Sie sich ein Bild machen können, was der Bischof wirklich geschrieben hat, dokumentiere ich hier seinen Hirtenbrief:

Brüder und Schwestern im Herrn,
Dr. Vitus Huonder, Bischof von Chur,
spricht Klartext
in meinem letztjährigen Wort zum Tag der Menschenrechte habe ich daran erinnert, dass die Menschenrechte ihren Grund in der Menschenwürde haben. Diese wiederum hängt mit der Schöpfungsordnung zusammen und ist gottgegeben. In diesem Jahr möchte ich diese Überlegungen konkretisieren und mich zur Ideologie des Genderismus, kurz Gender, äußern. Ich tue dies nicht zuletzt auch deshalb, weil sich immer wieder Gläubige in dieser Sache an mich wenden. Sie sind beunruhigt durch die staatliche Vereinnahmung ihrer Kinder zugunsten des Genderismus und durch die politische Infragestellung von Ehe und Familie.
Was bedeutet der Begriff Gender?
Der Begriff Gender leitet sich vom lateinischen Wort Genus ab, ein Begriff, der vor allem für das grammatische Geschlecht verwendet wird. Während der Begriff der Sexualität das biologische, von der Natur gegebene Geschlecht meint, soll der Begriff Gender das sogenannte soziale Geschlecht bezeichnen. Dieses sei vom biologischen Geschlecht unabhängig und bedeute, dass jeder Mensch sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung frei wählen könne, ob er Mann oder Frau sein wolle, ob er hetero-, homo-, bi- oder transsexuell leben wolle.
Was ist das Ziel der Ideologie des Genderismus?
Das Ziel des Genderismus ist, dass jede "sexuelle Identität" als gleichwertig akzeptiert wird. In diesem Sinn geschieht die konkrete gesellschaftliche Durchsetzung dieser Ideologie unter anderem durch das vermeintliche Recht gleichgeschlechtlicher Paare, zu heiraten und Kinder zu adoptieren, oder durch die (Homo-)Sexualisierung der Kinder in Kindergarten und Schule.
Wie ist der Genderismus zu beurteilen?
Vordergründig geht es im Genderismus um die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Die Unterdrückung der Frau zum Beispiel, wie sie in manchen Gesellschaften und Kulturen noch immer vorherrscht, wird zu Recht beklagt. Sie entspricht nicht der Ebenbürtigkeit von Mann und Frau, die in der Schöpfungsordnung grundgelegt ist und in der Heilsordnung entfaltet wird. Insofern hat der Genderismus etwas Bestechendes an sich. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Ideologie aber um einen Angriff auf Ehe und Familie als die tragenden Strukturen unserer Gesellschaft. Ungerechtigkeit im Verhältnis der Geschlechter kann durch die Leugnung der Geschlechterpolarität nicht behoben werden. Deshalb lehnt die Kirche die Ideologie des Genderismus ab. Dazu die folgenden Punkte:
Der Genderismus leugnet die Schöpfungsordnung
Die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau ist eine Vorgabe des Schöpfers. Darüber kann und darf der Mensch nicht verfügen. Der Schöpfungsbericht sagt, dass Gott den Menschen in seiner Bipolarität erschaffen hat: "Als Mann und Frau schuf er sie" (Gen 1,27). Er schließt mit der Feststellung, dass alles, das ganze Schöpfungswerk, sehr gut war, somit auch die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau (Vgl. Gen 1,31).
Der Genderismus leugnet die Vorgabe der Natur
"Der Genderismus zerstört
Ehe und Familie."

Der Mensch existiert, so die Schöpfungs-ordnung, als Mann oder Frau. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sagen uns: Jede seiner Körperzellen ist entweder männlich oder weiblich. Dies ist eine klare Vorgabe seiner Existenz. Die unterschiedliche kulturelle Prägung als Mann oder Frau hebt diese Polarität nicht auf.
Der Genderismus ist wissenschaftlich unhaltbar
Obwohl sich der Genderismus wissenschaftlich gibt, halten seine Grundlagen der Wissenschaft nicht stand. Viele ausgewiesene Forscher widersprechen den Ergebnissen der "Gender-Studies". Dass es psychische und physische Störungen der Geschlechtsidentität gibt, hebt die grundsätzliche Verschiedenheit von Mann und Frau nicht auf.
Der Genderismus zerstört Ehe und Familie
Darauf wurde bereits hingewiesen. Die Ehe beruht auf der gegenseitigen Ergänzung von Mann und Frau. Ehe und Familie sind die Grundeinheit der Gesellschaft (vgl. die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948). Sie sind die Bedingung für den Erhalt der Gesellschaft und ihre kulturelle Entfaltung. Sie setzen die verbindliche und dauerhafte Einheit von Mann und Frau voraus. Der Genderismus betrachtet jede sexuelle Praxis (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell) als gleichwertig mit der Heterosexualität. Alle Lebensformen sollen zur "Ehe" und damit zu künstlichen Reproduktionsmethoden und zur Kinderadoption berechtigen. Dem Menschen wird auf diese Weise die moralische Orientierung für den rechten Gebrauch seiner Freiheit genommen, der ihn zur Elternschaft befähigt, zur Aufgabe einer Mutter oder eines Vaters.
Der Genderismus schadet der Frau
Wie bereits angedeutet, kann die Geringachtung der Frau nicht durch das Verwischen der natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau überwunden werden, auch nicht durch ein Streben der Frau nach Gleichheit mit dem Mann. Die Frau muss besonders auch in ihrer lebenserhaltenden Aufgabe der Mutterschaft von der Gesellschaft geachtet werden. Ihre Leistung darf nicht nur an ihrem beruflichen Einsatz gemessen werden. Sie muss vielmehr für ihr Muttersein anerkannt werden, zum Beispiel im Steuer- und Rentenrecht.
Der Genderismus schadet dem Mann
Im Machtkampf gegen den Mann stigmatisiert der feministische Genderismus den Mann als "Täter" und verklärt die Frau als "Opfer". Dieser klischeehafte Dualismus entspricht nicht der Realität und beschädigt die Identität des Mannes sowie dessen Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Der Genderismus schadet dem Kind
"Der Genderismus schadet dem Kind."
Das Kind muss sich in der stabilen Ehe seiner (biologischen) Eltern entfalten können. Die Zerstörung von Ehe und Familie durch den Genderismus führt bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger zu psychischen Störungen. Man schafft staatliche Ersatzstrukturen, die Kindern und Jugendlichen aber niemals die gleiche Liebe und Geborgenheit geben können, wie dies in der Familie der Fall ist. Die Auslieferung von Kindern an gleichgeschlechtliche Paare beraubt sie der Grundlage einer gesunden psychischen Entwicklung. Eine unmoralische sexuelle Aufklärung zerstört in den Heranwachsenden jedes Feingefühl.
Der Genderismus nimmt totalitäre Züge an
Mit großer Sorge sieht die Kirche, dass in öffentlichen Diskussionen und in den Medien mehr und mehr nur noch die Argumente des Genderismus toleriert werden. Wer anders denkt, wird gesellschaftlich ausgegrenzt und muss mit juristischen Sanktionen rechnen. Auf diese Weise werden die Grundrechte des Menschen bezüglich Religion und freier Meinungsäußerung zunehmend beschnitten.
Der Genderismus verdunkelt den göttlichen Sinn der Liebe zwischen Mann und Frau
Das Verhältnis Gottes zum Menschen, von Jesus Christus zur Kirche, wird in der Heiligen Schrift in der Sprache der ehelichen Liebe beschrieben. Gott liebt sein Volk wie der Bräutigam seine Braut. Jesus Christus ist seiner Braut, der Kirche, in treuer Liebe hingegeben bis zum Tod am Kreuz. Die Braut erwartet voll Sehnsucht ihren Bräutigam. In der lebendigen Beziehung zu Christus und der Kirche können die Rivalität, die Feindschaft und die Gewalt, welche die Beziehung von Mann und Frau belasten und entstellen, überwunden werden. Diese Sicht des Glaubens wird durch den Genderismus verdunkelt.
Die Quintessenz
Papst Benedikt XVI. sagte in seiner Ansprache vor dem Kardinalskollegium und der Kurie am 21. Dezember 2012 zum Genderismus: „Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig ... Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, dass dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.“
Ich ermutige alle Gläubigen, ihre gesellschaftlichen und politischen Rechte und Pflichten wahrzunehmen, damit die in der Schöpfungs- und Erlösungsordnung grundgelegte Würde des Menschen auch in der rechtlichen Ordnung unseres Gemeinwesens weiterhin und umfassend zum Ausdruck kommt.
Für jeden diesbezüglichen Einsatz danke ich herzlich. Ich empfehle alle und alles der Mater divinae gratiae, der Mutter der göttlichen Gnade, und erteile allen meinen bischöflichen Segen.

+ Msgr. Dr. Vitus Huonder, Bischof von Chur

Kein Wunder, dass der Bischof nach diesen deutlichen Worten angegriffen wird. Lesen Sie dazu auch den Beitrag "Man sagt 'Bischof Huonder' und meint die kath. Kirche"

Ebenfalls zum Thema passt der Hirtenbrief der slowakischen Bischöfe: Genderideologie gibt uns dem Untergang  preis

Sonntag, 8. Dezember 2013

Genderideologie gibt uns dem Untergang preis

Hirtenbrief der slowakischen Bischöfe zum Advent 2013

Die Adventszeit, in die wir heute eingetreten sind, ist eine Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten. Diese Feiertage erinnern uns an das Kommen des Sohnes Gottes in unsere Welt. Wie er selbst sagt, ist er gekommen, damit wir das Leben haben und es in Fülle haben. (vgl. Joh 10,10). Das Wertvollste, was Gott der Welt und dem Menschen schenkte, ist gerade das Leben. Er hat hier dafür Bedingungen geschaffen und Gesetze festgelegt. Wenn wir sie respektieren, wird das Leben erblühen. Wenn sich der Mensch gegen Gottes Gesetze stellt, schafft er die Kultur des Todes.

"Wenn sich der Mensch gegen Gottes Gesetze
 stellt, schafft er die Kultur des Todes."

Ein besonderes Augenmerk wird auf den Menschen gerichtet. Bevor ihn Gott erschaffen hatte, bereitete er ihm einen wunderbaren und fruchtbaren Boden, damit er zur Quelle seiner körperlichen Kräfte werde. Und für sein Glück schenkte er ihm neben der Natur eine Familie. Gott will, dass jeder Mensch auf dieser Welt in diese liebevoll geordnete Familienge-meinschaft kommt. Wenn es nicht so ist, geht es entweder um ein Unglück oder um menschliches Versagen. Während des ganzen Lebens soll der Mensch in der Familie viele Formen des menschlichen Glücks erleben. Es beginnt mit dem Glück des Kindes, das sich in den Armen des Vaters und der Mutter sehr sicher und dabei sorgenlos fühlt. Durch das Wachsen und Reifen verändert es sich in das Glück eines verliebten Ehepartners, oder einer Ehepartnerin und später in das Glück der fürsorglichen Vaters und der Mutter. Schließlich ist es das Glück der Großeltern, wenn es ihnen geschenkt ist, freudig auf die gut erzogenen Nachkommen zu schauen, wie sie verantwor-tungsvoll handeln. Jede Etappe des mensch-lichen Glücks sichert eine geordnete Familie. Familie ist eine Institution Gottes. Deshalb liegt es nicht in der Macht des Menschen sie zu vernichten. Die Kirche betet über den Jung-vermählten: „Gott, du hast die Frau neben den Mann gestellt und diese Gemeinschaft schon bei der Schöpfung so gesegnet, dass sie weder durch die Erbsünde noch durch eine Sintflut zerstört werden kann.“ Durch dieses Gebet bekennt die Kirche auch den Glauben an die Familie als eine Institution Gottes, die die Welt überdauert. 

Sie muss aber nicht in Europa überleben. Auch wenn sie der Mensch nicht vernichten kann, er kann sie verstümmeln und dies geschieht in der heutigen Welt. Durch die Zerrüttung der Familie wird das menschliche Glück, das in ihr die irdische Vollkommenheit erlangt, entwertet. Es bringt das Leben in Gefahr und stellt die Kultur des Todes her. Die Akteure der Todeskultur nutzen für ihre Durchsetzung ziemlich durchspekulierte Methoden. Sie legen in sehr edle Begriffe einen komplett neuen und entgegengesetzten, also abwertenden Sinn. Sie sprechen von den „Menschenrechten“ und von den „Kinderrechten“, aber auch in diesen Rechte wollen sie durchsetzen, was den Menschen und Kindern schadet. Unter dem Mantel der Rechte, die sie durchdrücken, verlieren Vater und Mutter die Möglichkeit, ihre Kinder verantwortungsvoll zu erziehen. Dabei hat das Kind ein natürliches, von Gott gegebenes Recht auf Erziehung.

Vertreter der Todeskultur kommen mit einer neuen „Genderideologie“. In ihrem Namen wollen sie die sog. „Geschlechtergleichstellung“ durchsetzen. Ein Mensch, der diesen Begriff zum ersten Mal hört, meint, es gehe darum, dass Mann und Frau gleiche Rechte und gleiche Würde zuerkannt werden. Aber diese Gruppen zielen durch die sogenannte „Geschlechtergleichstellung“ auf etwas ganz Anderes. Sie wollen uns überzeugen, dass keiner von uns von Natur aus als Mann oder als Frau existiert, sie wollen also dem Mann das Recht und die Identität des Mannes nehmen und der Frau das Recht und die Identität der Frau und der Familie das Recht und die Identität der Familie, damit sich Mann nicht mehr als Mann und Frau als Frau fühlen und damit die Ehe nicht mehr die einzige von Gott gesegnete Gemeinschaft von Mann und Frau ist, sondern sie wollen auf die Ebene der Ehe auch die Gemeinschaft zweier Männer oder Frauen stellen. So entsteht irgendein sodomitisches Pasquill, der dem Willen Gottes widerspricht und die Strafe Gottes vorbereitet.

Durch edle Parolen wird in das Leben der Gemeinschaft Zersetzung des Familienlebens, das heilig sein sollte, erwirkt. Es ist eine lästernde Revolte des Menschen gegen Gott. Er hat uns nach seinem Abbild geschaffen. Der Mann bekam vom Schöpfer die Würde des Mannes, die Frau die Würde der Frau und die Familie die Würde der Familie. Davon wird auch die Würde eines Volkes abgeleitet. Dies wollen die Akteure der Todeskultur und Vertreter der Gender-ideologie im Namen edler Leitsätze zerstören. Der Begriff Mann, Ehemann, Vater, Ritter, Gentleman ist für sie inakzeptabel. Das gleiche gilt für die Begriffe Frau, Ehefrau, Mutter. Das Volk, bei dem es ihnen gelingt, dieses Volk verliert seine würdevolle Stellung vor Gott und auch vor der Welt. Vertreter vieler Länder schmeicheln aus unerklärlichen Gründen diesen Akteuren der Todeskultur und kommen ihnen durch die Gesetzgebung, die manchmal gegen den gesunden Hausverstand ist, entgegen. Diese haben keinen moralischen Stolz und bringen ihr Volk nicht nur um seine Würde, sondern geben es durch Gesetze dem Untergang preis. Es ist ein Verlust des wesentlichen Lebenssinnes – Verlust des Überlebenssinnes. Die ersten Gefahren werden auch bei uns schon sichtbar.

Wir wollen große Wertschätzung und Dank jenen Institutionen und Einzelpersonen aussprechen, die sich dieser nahenden Gefahr bewusst sind und zum Schutz der Familie und der Kultur des Lebens den Marsch für dasLeben in Košice (Kaschau) organisiert haben. Wir wollen Wertschätzung und Dank allen Menschen aussprechen, die diesen Marsch unterstützt und so zum Ausdruck gebracht haben, dass sie darauf Wert legen, die Institution der Familie zu retten.

Der Marsch für das Leben sollte ein Appell, eine Ermutigung und moralische Unterstützung für unsere Staatsvertreter sein, damit sie sich nicht fürchten, die Würde und Lebensfähigkeit unseres Volkes zu schützen. Wahrlich, sie haben zu diesem Appell ziemlich gleichgültig Stellung genommen, was zeigt, dass sie die Kultur des Todes bereit verinnerlicht haben, da sie ihren Akteuren nach wie vor großen Raum und beachtliche Unterstützung einräumen. Aktivisten der „Geschlechtergleichstellung“ geben nicht auf, sie warten auf eine passende Gelegenheit, um durch die Gesetzgebung die Erziehung- und Bildungsprozesse zu beherrschen und diese „Sodomer Ideologie“ in die Erziehung in der Vorschule und Schule aufzuzwingen. Es würde sich um so ein Erziehungsprozess handeln, das dem Kind nicht nur seine Würde rauben würde, sondern es moralisch und psychisch grundlegend zerlegen würde. Es würde dem Kind die Möglichkeit nehmen, in jedem Bereich zu einem reifen Mann und einer reifen Frau zu erwachsen. Für diese schreckliche Devastierung würde man den Beruf der Lehrer missbrauchen. Früher wurde der Lehrer missbraucht, um gegen den Willen der Eltern ihren Kindern Atheismus aufzuzwingen, heute droht ihm noch etwas Schlimmeres. Akteure der Todeskultur werden stark auch von den Medien unterstützt, lassen wir uns nicht belügen und auch nicht beeinflussen.

Die Kultur des Todes bedroht wirklich die Existenz des Volkes. Bei so einer Bedrohung haben vorige Generationen nicht gezögert für den Schutz des Vaterlandes zu sterben. Von uns wird so ein großes Opfer noch nicht verlangt, aber es wird verlangt, dass wir uns in Acht nehmen. Zur Wachsamkeit rufen wir alle Machtträger auf allen Ebenen auf, Eltern, Schulverwaltungen und alle Menschen guten Willens. Um die Ausdrücke der Todeskultur schon in ihrem Keim abzulehnen. Unsere Stimme bei beliebigen Wahlen kann nur jener Kandidat erhalten, der die Todeskultur ablehnt. Durch eine entgegengesetzte Haltung würden wir unsere Vorfahren verachten, die ihre Leben für das Wohl des Landes gelegt haben. 

In dieser Advent- und Weihnachtszeit gibt uns Gott deutlich zu spüren, was in seinen Augen Familie bedeutet. Als sein Sohn zur Welt gesandt wurde, sorgte er nicht dafür, dass sein Sohn in einem prunken Schloss geboren werde, dass er ausgewählte Speisen bekäme, sondern er sorgte dafür, dass sein Sohn auf die Welt komme und in einer geordneten Familie aufwachsen könne. Der Blick auf die Familie von Nazareth möge uns wachrütteln, damit wir für den Erhalt der Familie alles tun, was in unseren Kräften liegt. So wie die Familie von Nazareth durch die Flucht nach Ägypten das Kind schützte, so sind auch wir verpflichtet um jeden Preis die gesunde Entwicklung der Kinder vor der gefährlichen „Genderideologie“ zu schützen.

In fester Hoffnung, dass Sie zu diesen ernsthaften Fragen des Lebens und der Familie die richtige Stellung nehmen, erteilen wir Ihnen unseren Segen.
Bischöfe der Slowakei, Advent 2013

Mehr zum Thema vom Schweizer Bischof Huonder: "Gender - tiefe Unwahrheit einer Theorie"

Samstag, 30. November 2013

Mit Jesus kommt die Freude

So, jetzt habe ich das gesamte Apostolische Schreiben des Papstes über die "Freude des Evangeliums" quergelesen und bin einfach nur begeistert. Der Papst benennt, was der Kirche und der Welt von heute fehlt, und weist Auswege aus der Krise, die dann überwunden wird, wenn jeder von uns sein Ja zu Gott erneuert und aus der Freude des Glaubens zu leben beginnt. Für diejenigen, die nicht alle 256 Seiten lesen wollen, hier schon einmal ein kleiner Auszug:

Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz


"Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen. Diejenigen, die sich von ihm retten lassen, sind befreit von der Sünde, von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung. Mit Jesus Christus kommt immer – und immer wieder – die Freude...

Ich lade jeden Christen ein, gleich an welchem Ort und in welcher Lage er sich befindet, noch heute seine persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern oder zumindest den Entschluss zu fassen, sich von ihm finden zu lassen, ihn jeden Tag ohne Unterlass zu suchen. Es gibt keinen Grund, weshalb jemand meinen könnte, diese Einladung gelte nicht ihm, denn »niemand ist von der Freude ausgeschlossen, die der Herr uns bringt«. Wer etwas wagt, den enttäuscht der Herr nicht, und wenn jemand einen kleinen Schritt auf Jesus zu macht, entdeckt er, dass dieser bereits mit offenen Armen auf sein Kommen wartete. Das ist der Augenblick, um zu Jesus Christus zu sagen: „Herr, ich habe mich täuschen lassen, auf tausenderlei Weise bin ich vor deiner Liebe geflohen, doch hier bin ich wieder, um meinen Bund mit dir zu erneuern. Ich brauche dich. Kaufe mich wieder frei, nimm mich noch einmal auf in deine erlösenden Arme.“ 


Es tut uns so gut, zu ihm zurückzukehren, wenn wir uns verloren haben! Ich beharre noch einmal darauf: Gott wird niemals müde zu verzeihen; wir sind es, die müde werden, um sein Erbarmen zu bitten. Der uns aufgefordert hat, »siebenundsiebzigmal« zu vergeben (Mt 18,22), ist uns ein Vorbild: Er vergibt siebenundsiebzigmal. Ein ums andere Mal lädt er uns wieder auf seine Schultern. Niemand kann uns die Würde nehmen, die diese unendliche und unerschütterliche Liebe uns verleiht. Mit einem Feingefühl, das uns niemals enttäuscht und uns immer die Freude zurückgeben kann, erlaubt er uns, das Haupt zu erheben und neu zu beginnen. Fliehen wir nicht vor der Auferstehung Jesu, geben wir uns niemals geschlagen, was auch immer geschehen mag. Nichts soll stärker sein als sein Leben, das uns vorantreibt!"

Papst Franziskus, APOSTOLISCHES SCHREIBEN "EVANGELII GAUDIUM" ÜBER DIE VERKÜNDIGUNG DES EVANGELIUMS IN DER WELT VON HEUTE (Kap. 1 und 3)

Den gesamten Text gibt es hier: http://www.vatican.va/holy_father/francesco/apost_exhortations/documents/papa-francesco_esortazione-ap_20131124_evangelii-gaudium_ge.pdf

Noch Fragen, wie man Christus suchen und finden kann? Dann wende dich an die E-Mail-Partner von "Gott in Berlin". Sie können dir vielleicht weiterhelfen auf dem Weg zu einem freudigen Glauben.

Gerhard Lenz

Samstag, 23. November 2013

Unisex-Toiletten statt Familienpolitik

Vortrag von Birgit Kelle gestern Abend im Herz-Jesu-Pfarrsaal in Prenzlauer Berg: Was für ein wertvoller Abend! Zweieinhalb Stunden sprach uns die Mutter von vier Kindern aus dem Herzen, in dem sie sich zur Fürsprecherin der Familien machte, deren Interessen von der Politik so sträflich vernachlässigt werden.
Diskussion mit Birgit Kelle in Berlin, Prenzlauer-Berg
Eingeladen hatten die „Christdemokraten für das Leben e.V.“ (http://www.cdl-berlin.de), die „CDU Prenzlauer Allee“, die „CDU Alt-Pankow“ und die „Junge Union Pankow“. Birgit Kelle stellte ihr Buch „Dann mach doch die Bluse zu vor (mehr dazu hier: http://birgit-kelle.de) und diskutierte anschließend mit den Anwesenden darüber.
Als ihr erstes Kind kam, erzählte die Autorin gestern Abend, beschloss sie, drei Jahre in den Erziehungsurlaub zu gehen. Schnell fand sie sich in der Heimchen-am-Herd-Ecke wieder, war aber in ihrer neuen Rolle als Mutter sehr glücklich. Eine Frau, die sich um ihre Kinder kümmere und auf Karriere verzichte, ernte in unserer Gesellschaft Unverständnis. Der größte Widerstand käme seltsamerweise von Frauen in feministischen Kreisen, die nicht begreifen können, dass jemand gern Mutter sei. Sie verstünden das einfach nicht – möglichweise, weil viele von ihnen nicht selbst Mütter seien.
Birgit Kelle und Stefan Friedrich von den CDL
Auch durch die Politik, so beklagte Frau Kelle, bekämen Mütter, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, kaum Unterstützung, allenfalls für die CSU sei das noch eine Option. Es werde nur noch die neue Rolle der erfolgreichen, berufstätigen Frau unterstützt. Dagegen werde zum Beispiel das Betreuungsgeld als „Herd- oder Verdummungsprämie“ diffamiert, weil Kinder zu Hause mit ihren Müttern „verdummen“ würden.
Wir müssten als Eltern und Frauen dagegen auf die Barrikaden gehen, meinte Frau Kelle. Viele Mütter vermissten die gesellschaftliche Anerkennung für ihre wertvolle Tätigkeit, ihnen gehe es nicht in erster Linie um das Geld, obwohl viele durchaus gezwungen seien, arbeiten zu gehen. Die 150 Euro Betreuungsgeld seien ein Witz, wenn der Staat gleichzeitig lieber 1200 € im Monat für einen Krippenplatz ausgäbe. Mütter bräuchten ein Betreuungsgeld von mindestens 450 € im Monat, damit sie die freie Wahl hätten, in den ersten drei Jahren bei ihren Kindern zu Hause zu bleiben.
Zwei Mütter mit je vier Kindern: Davon müsste es mehr geben.
Die Politik wolle die Familien jedoch in ein neues Gesellschaftsmodell drängen: Du bist nur wertvoll, wenn du Steuern zahlst. Diese Sozialdemokratisierung der Familienpolitik hätte sogar die CDU erfasst und sei von Frau von der Leyen eingeführt worden. Dadurch würden Mütter, die zugunsten ihrer Kinder einige Jahre auf die Berufstätigkeit verzichten, in die Altersarmut gedrängt. Das sei ein Novum in der Menschheitsgeschichte, dass Kinderreichtum zu Altersarmut führe. Dabei funktioniere das staatliche Rentensystem nur durch genügend Kinder.
Doch statt den Zusammenbruch des Rentensystems zu verhindern, kümmere sich die Politik lieber um Randgruppenthemen und richte 150 Gender-Lehrstühle an den Universitäten ein. So hätten die Berliner zwar immer noch keinen neuen Flughafen, aber Unisex-Toiletten. Viel wichtiger seien Demografie-Lehrstühle. Doch die Gender-Lobbygruppen würden sich auch künftig ihre Budgets sichern, um weiter an der „Zerstörung der Familie im klassischen Sinne und der Zerstörung der Ehe von Mann und Frau“ durch „Verwirrung der Geschlechter“ zu arbeiten.
Menschen mit Kindern, die Zeit und Geld in die Zukunft unserer Gesellschaft investierten, beklagte Frau Kelle, würden durch geringere Renten bestraft. Es sei ein gerechteres Rentensystem nötig, das Mütter nicht länger benachteilige. Eine Familie müsse die Freiheit haben, selbst entscheiden zu können, wie sie leben wolle. Es sei ungerecht, Krippenplätze mit 1200 € im Monat zu subventionieren, zwei Drittel der Familien aber jede finanzielle Unterstützung zu verweigern, weil sie keinen Krippenplatz in Anspruch nähmen.
Ihr sei auch unbegreiflich, warum der Staat Tierfutter mit nur 7 % Mehrwertsteuer subventioniere, für Babywindeln aber 19 % verlange. Ebenso verstehe sie nicht, warum Urteile des Bundesverfassungsgerichts zugunsten der Familien seit 23 Jahren nicht umgesetzt würden.
Ich bin sehr froh, dass sich Birgit Kelle so engagiert für die Familien einsetzt. Wer mehr zum Thema wissen möchte, dem sei ihr erfolgreiches Buch empfohlen, das jetzt bereits in dritter Auflage erscheint.
Birgits Bestseller liegt inzwischen bereits in der 3. Auflage vor.

"Es gibt hunderttausende Frauen wie mich in diesem Land. Frauen, die gerne Frauen sind, es gerne zeigen und das auch nicht ständig diskutieren müssen. Und Mütter, die gerne Mütter sind. Sie alle haben in Deutschland keine Lobby. Für sie ist dieses Buch. Als Bestätigung: Lasst euch nicht von eurem Weg abbringen, es ist gut und richtig, was ihr tut. Ihr dürft das! Und hört endlich auf, euch ständig zu rechtfertigen“ (Birgit Kelle).
Gerhard Lenz

Sonntag, 21. Juli 2013

Unkraut unter Christen?


Gestern unternahm ich bei herrlichstem Sommerwetter eine Radtour rund um den Flughafen Schönefeld. Erstaunt war ich über die vielen Hallen und Bauten, die alle schon fertig sind, obwohl die Flughafeneröffnung immer noch ungewiss ist.
Auch unter Christen gibt es viel Unkraut
Auf dem Rückweg kam ich an einem Weizenfeld vorbei, aus dem einige grüne Halme herausragten: Unkraut. Es fiel mir sofort auf, weil es höher als die Weizenhalme gewachsen war. Mir kam dabei ein Gleichnis aus der Bibel in den Sinn:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg. Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune“ (Matthäus 13, 24-30).
Ja, Jesus hat durch seine Botschaft von einem liebenden Vater im Himmel, durch sein Leben und Sterben einen guten Samen in den Acker dieser Welt gesät. Wer auf ihn sein Leben baut, gleicht dem Weizen, der einmal viel Frucht bringen wird.
Aber es gibt auch Unkraut in seiner Gemeinde: Irrlehren, Unglauben, Neid, Boshaftigkeit und vieles mehr. „Ihr Christen seid ja auch nicht besser“, werfen uns viele – nicht immer zu Unrecht – vor. Oder, wie Friedrich Nietzsche einmal geurteilt haben soll: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte.“
Was tun? Das Unkraut aus den Gemeinden entfernen? Jesus rät davon ab. „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Matthäus 7,1), bekräftigt er an anderer Stelle und fordert uns auf, den „Balken aus unserem Auge“ zu entfernen, statt auf den Splitter im Auge des Bruders zu zeigen.
Beim Betrachten des Weizenfeldes in Schönefeld war ich erstaunt, wie wenig Unkraut vorhanden war, obwohl es durch seine Größe und Farbe sehr auffiel. Unsere Nachrichten – so habe ich manchmal den Eindruck – berichten nur über das Unkraut in dieser Welt, so dass wir den Weizen gar nicht mehr sehen.
Christen bringen Frucht, wenn man sie an der Liebe erkennt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (Johannes 13,35). Hören wir auf, einander als „Unkraut“ zu bezeichnen oder auszugrenzen. Entfernen wir lieber das Unkraut in unserem eigenen Leben und unser Leben wird Frucht bringen, wenn die „Zeit der Ernte“ gekommen ist.
Gerhard Lenz für Gott in Berlin

Sonntag, 23. Juni 2013

Ozzy Osbourne: Leben nach dem Tod?


„Da kramt man mal in seinen alten Black-Sabbath-CDs - und entdeckt auf deren 3. Album ‚Master of Reality’ den Song ‚After Forever’! Nicht dass man ihn nicht schon tausendmal gehört hätte - aber auf einmal fällt einem der positive christliche Bezug auf! Geschrieben von Bassist Geezer Butler (bekennender Katholik) und gesungen von Ozzy Osbourne...“, postete kürzlich mein Facebookfreund Stefan. Ich stutzte: Hatte die BILD nicht erst kürzlich Ozzy Osbourne als „Fürsten der Finsternis“ bezeichnet?
Ozzy Osbourne:  Hat er die Schlacht
zwischen Satan und Gott verloren?
„Black Sabbath“ ist eine englische Heavy-Metal-Band aus Birmingham, die in den 70iger Jahren den Hard Rock prägte. Ihren Namen hat sie nach einem Horrorfilm gewählt. Nach 43 Jahren sind sie mit ihrem Comeback-Album „13“ wieder auf Platz 1 in den Charts gelandet. In ihren meist düsteren Texten geht es um „zerstörte Seelen“, Krieg, Tod und Teufel und die Frage: Ist Gott tot?
Und Ozzy Osbourne, den sie 1979 wegen seiner Alkohol- und Drogenprobleme rausgeworfen hatten, ist wieder dabei. Zwischenzeitlich war er zur Witzfigur in der Doku-Soap über seine Ehe „The Osbournes“ verkommen. Die Serie zeigte, wie Alkohol und Drogen einen Menschen zerstören. BILD stellte ihm deshalb dem 64-Jährigen anlässlich seines Comebacks einige Fragen:
Seine dunkelste Stunde: „Mein schlimmster Albtraum war die Krebsdiagnose meiner Frau Sharon. Und dann bekam mein Sohn die Diagnose Multiple Sklerose. Wenn alles in deinem Leben gut läuft und plötzlich schmeißt jemand eine Bombe da rein, ist das einfach unheimlich. Da weißt du: Keiner wird ewig leben.“
Seine Drogenvergangenheit: „Ich war eine ganze Weile ziemlich fertig. Wenn du über 55 bist, realisierst du, dass das Leben nicht ewig ist und beginnst, deinen Scheiß zusammen zu kriegen. Jetzt will ich mich gar nicht mit solchen Menschen umgeben.“
"Ist Gott tot?", fragt Black Sabbath
auf ihrer neuesten Single.
Ob er an ein Leben nach dem Tode glaube? Ozzy trocken: „Ich sag dir Bescheid, wenn ich gehe ...“
Lieber Ozzy, wenn ich dein Leben so betrachte, scheint es ein einziges Auf und Ab zu sein, ein lebenslanger Seelenkampf zwischen Gut und Böse und vielleicht hast du den Eindruck, den Kampf verloren zu haben. Schließlich singst du auf eurem neuen Album davon in „Damaged Soul“: „I’m losing the battle between satan und god – Ich habe die Schlacht zwischen Satan und Gott verloren!“
Aber so ist es nicht. Täglich breitet der auch für dich gestorbene Jesus seine Arme nach dir aus und möchte dir helfen, diesen Kampf zu gewinnen. Vor 42 Jahren hast du selbst davon in dem Song „After forever“ davon gesungen:
Have you ever thought about your soul - can it be saved?
Hast du jemals über deine Seele nachgedacht - kann sie gerettet werden?
Or perhaps you think that when you're dead you just stay in your grave
Oder glaubst du, dass du, wenn du tot bist, du nur in deinem Grab bleibst?
Is God just a thought within your head or is he a part of you?
Ist Gott nur ein Gedanke in deinem Kopf oder ist er ein Teil von dir?
Is Christ just a name that you read in a book when you were in school?
Ist Christus nur ein Name, den du in einem Buch gelesen hast, als du in der Schule warst?
Well I have seen the truth, yes I've seen the light and I've changed my ways
Nun, ich habe die Wahrheit gesehen, ja, ich habe das Licht gesehen und habe meine Wege geändert.
And I'll be prepared when you're lonely and scared at the end of our days
Und ich werde vorbereitet sein, wenn du einsam und verängstigt bist, am Ende unserer Tage.
Could it be you're afraid of what your friends might say
Könnte es sein, du hast Angst, was deine Freunde sagen könnten?
IF THEY KNEW you believed in God above?
Wenn sie wüssten, du glaubst an den Gott da oben?
They should realize before they criticize
Sie sollten erkennen, bevor sie kritisieren,
that God is the only way to love
dass Gott der einzige Weg zur Liebe ist...
Perhaps you'll think before you say that God is dead and gone
Vielleicht denkst du nach, bevor du sagst, dass Gott tot und gegangen ist.
Open your eyes, just realize that he's the one
Öffne deine Augen und erkenne, dass er der einzige ist,
The only one who can save you now from all this sin and hate
der einzige, der dich jetzt retten kann von all dieser Sünde und dem Hass...

Wenn du wissen willst, wie du einen neuen Anfang mit Gott machen kannst, sprich mit deinem ganzen Herzen dieses Gebet, das wir auf „Gott in Berlin“ als Einstiegshilfe auch für dich bereitgestellt haben: Einfach hier klicken!
Gerhard Lenz